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Tur Abdin – die Heimat der Suryoye

Tur Abdin im Südosten der heutigen Türkei ist das historische Kernland des syrischen Christentums – ein Landstrich voller uralter Klöster, Kirchen und Dörfer und für viele Suryoye der Ursprung ihrer Familiengeschichte.

Ein besonderer Landstrich

Der Name Tur Abdin bedeutet sinngemäß „Berg der (Gottes-)Knechte". Die Kalkstein-Hochebene in der Provinz Mardin war über Jahrhunderte ein geistliches und kulturelles Zentrum der syrischen Christenheit. Orte wie Midyat sind bis heute eng mit der Geschichte der Suryoye verbunden.

Uralte Klöster

Tur Abdin ist berühmt für seine bedeutenden Klöster. Das Kloster Mor Gabriel gehört zu den ältesten noch bestehenden Klöstern der Welt, ebenso das Kloster Deyrulzafaran (Mor Hananyo). Diese Orte waren Zentren des Glaubens, der Bildung und der aramäischen Schriftkultur.

Kultur und Alltag

Zur Kultur der Region gehören Handwerk, Landwirtschaft und eine lange Tradition kirchlicher Feste. Die Verbundenheit mit dem Land, der Sprache und dem Glauben prägt die Suryoye bis in die Diaspora hinein.

Verbunden über die Ferne

Auch wenn viele Familien Tur Abdin im 20. Jahrhundert verlassen haben, bleibt die emotionale Verbindung stark. Erzählungen, Besuche und gemeinsame Erinnerungen halten die Heimat lebendig – besonders im Austausch mit anderen Suryoye.

Über Tur Abdin, Wurzeln und Erinnerungen sprechen – mit Menschen, die sie teilen.

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Weiterlesen: Wer sind die Suryoye? und Die aramäische Sprache Surayt/Turoyo.